Kamptal Trophy 2025

UCI 1 MTB XCC und NÖ Landesmeisterschaft

Am Samstag und Sonntag wurde die 33. Kamptal-Trophy in Zöbing/Langenlois ausgetragen und mit Wolfgang und Simon war der RC Mödling gleich an beiden Tagen am Start. Hier die Eindrücke von Simon über seinen ersten Start bei der Kamptal Trophy.

Die Vorgeschichte ist recht einfach erzählt. Wolfgang hat mir erzählt, dass er letztes Jahr bei der Kamptal Trophy mitgefahren ist und dass er dieses Jahr auch wieder am Start ist. Damit war die Idee dort auch am Start sein eigentlich schon sehr weit ausgereift. Doch leider stellte sich bald heraus, dass ich mit meiner Lizenz am Sonntag beim UCI C1 Rennen am Start stehen würde, während Wolfgang ohne Lizenz am Samstag beim Amateur Rennen am Start sein wird. Ich zögere, da ich erstes am Sonntag alleine (und öffentlich) anreisen muss, und weil die Starter bei einem internationalen Rennen offensichtlich sehr viel schneller als sein werden. Nach langem hin- und her überlegen melde ich mich dann schließlich doch an, die Neugier war doch groß genug. Meine Familie meint, dass das doch eh immer klar war, dass ich mich da anmelden werde… könnte sein, dass mich meine Frau doch schon ganz gut kennt.

Als dann der Renntag endlich kommt gibt’s nur zwei, drei kleine Probleme. Erstens bin ich zwei, drei Wochen vor dem Rennen dauererkältet. Zweitens beginnt es am Samstag in Strömen zu regnen. Und drittens stelle ich mit Schaudern fest, wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhr auf die Sommerzeit umgestellt. Mein 6:06 Zug fährt also eigentlich schon um 5:06 Uhr. Dennoch schaffe ich es irgendwie mit S-Bahn, U6, REX und Regionalzug rechtzeitig nach Zöbing zu kommen.

Frühstart um quasi 5:06 Uhr

Beim Rennen angekommen, bin ich an sich froh am Start zu sein, und wenn es nur aus Respekt für die Veranstalter sein sollte. Von 13 gemeldeten Startern in der Masters Kategorie sind so zumindest 10 am Start. Nachdem ich mich umgezogen habe, versuch ich mal ein paar Minuten mich „warmzufahren“, von der Idee eine Proberunde zu fahren sehe ich gleich wieder ab. Zum einen habe ich mit meiner immer noch vorhandenen Erkältung keine Körner zu verschenken und zum anderen reichen 300 Meter der Strecke mich schon vollends einzusauen.

Am Start ist die Stimmung bei den Masters Startern irgendwo zwischen entspannt und Galgenhumor. Als es endlich losgeht, ist zieht das halbe Starterfeld gleich mal davon und ich bin – durchaus überraschenderweise – am Anfang mit zwei, drei der anderen Startern in der zweiten Gruppe. Ohne irgendwie voll loszusprinten erinnert mich mein Körper dann doch sehr schnell daran, dass ich immer noch erkältet bin und ich sehe nach 300 Metern das Startanstiegs nur noch Sterne. Ich nehme Tempo raus, lasse die anderen doch fahren und schalte gedanklich schon mal in den Überlebensmodus. Also doch Plan B, versuchen nicht öfters als 2 Mal überrundet zu werden (bei 4 Runden plus 1 Startrunde eher ein Minimalziel). Immerhin ist noch einer der Masters Starter hinter mir. Vielleicht kann ich ja mit dem mitfahren, wenn er mich einholt. Ich schaffe die Startrunde und biege in die echte Runde ab. Und nix geht mehr. Der tiefe Matsch ist für mich komplett unfahrbar und ich muss das Rad schon den ersten steilen Stich hinaufschieben….

Immerhin bin ich noch immer zweitletzter und der letzte ist scheinbar noch langsamer. Das beruhigt mich ein wenig und ich kämpfe mich weiter. Schiebend und fahrend komme ich irgendwann oben an, die Abfahrt ist zwar schlammig und rutschig, aber ohne Risiko für mich machbar. Ich schaffe die erste Runde ohne überrundet zu werden und höre dann beim erneuten hinaufschieben, dass das Rennen aufgrund der schwierigen Bedingungen um eine Runde verkürzt wird. Kurz darauf überrundet mich auch schon der schnelleste der Junioren und ich bin damit bin ich in der zweiten Runde schon auf der letzten Runde.

So wirklich gut funktioniert ein MTB so nicht mehr

Das geht sich dann doch noch halbwegs gut aus, obwohl mein Fahrrad schon so eingeschlammt ist, dass es nicht immer wirklich schnell vorwärts geht. Ausser bergab, da merke ich bei den letzten Downhills, dass meine hintere Bremse schon ziemlich hinüber ist. Mit einigem Würgen schaffe ich den letzten Wiesen (eigentlich nur noch Matsch-)Anstieg ins Ziel.

Im Ziel habe ich dann ein gewisses Deja-vu Erlebnis. Ich erreiche ziemlich weit abgeschlagen das Ziel eines MTB Rennens und dann erzählt mit Herbert Riabrich, dass ich soeben zweiter der Niederösterreichischen Landesmeisterschaft geworden bin. Ich hatte wieder einmal nichts davon gewusst, dass die Landesmeisterschaft überhaupt in diesem Rennen ausgefahren wurde.

„Ich-habe-mein-Versprechen-gehalten-und-bin-nicht-gestürzt-Nachricht“ an die Familie.

Da ich bin zum Schluss nicht mehr vom letzten eingeholt wurde, bin ich dieses Mal tatsächlich nicht letzter geworden und habe somit kein weitere Kapitel für die Lanterne Rouge Geschichte geschrieben. Aber die Beteiligung bei der Niederösterreichische Landesmeisterschaft war schon wieder sehr überschaubar und auf dem Podium war’s schon irgendwie einsam. Auch wenn ich dann vielleicht nicht wieder so leicht zweiter werde, ein paar mehr Starter würden hier nicht schaden….

30.03.2025: 33. KTM Kamptal Trophy in Zöbing, Niederösterreich, Österreich Foto: © 2025 Martin Bihounek / martinbihounek.com Insta: @martinbihounekcom FB: @martinbihounekphotography

Thermenregion-Cup 2025

Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder unseren Einzelzeitfahr-Cup mit fünf Rennen.

Reserviert euch schon mal die Termine:

Start ist jeweils Freitag 18:30:

  • 25.04.2025 #1 Seibersdorf
  • 09.05.2025 #2 Pottendorf – Tattendorf
  • 16.05.2025 #3 Sittendorf – Hochroterd
  • 23.05.2025 #4 Alland – Hengstl – Alland
  • 06.06.2025 #5 Grub – Geschriebene Buche – Grub

Die detaillierte Ausschreibung und genaue Streckenbeschreibungen folgen in Kürze!

Generalversammlung und Weihnachtsfeier 2024

Am 23.11.2024 fand im Panoramarestaurant in Mödling die Generalversammlung und die Weihnachtsfeier des Radclub Mödlings statt. Dabei konnten wir einerseits auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken und zum anderen die Weichen für die nächsten Jahre stellen.

Rückblick auf 2024

Der Blick zurück auf das abgelaufene Jahr fiel durchwegs positiv aus. Rekordverdächtige 34 unterschiedliche Radfahrerinnen und Radfahrer haben 220 Rennteilnahmen zu Buche stehen. Dabei waren wir nicht nur in vielen unterschiedlichen Radsport-Sparten (Rennrad, MTB, Gravel, Cyclocross) aktiv sondern auch international (Südafrika, Spanien, Kroatien, Tschechien). Insgesamt legten die Vereinsmitglieder beachtliche 233000 km mit dem Rad zurück. Ein Teil dieser Trainingskilometer wurde in gemeinsamen Ausfahrten (Wochenteilung immer Mittwochs im Sommer, Monatsteilung im Winter, Herbst-, Frühlingsausfahrten…) und gemeinsamen Radreisen (Südtirol,…) gesammelt.

Acht (!) neue Vereinsmitglieder haben dieses Jahr schon unsere Ausfahrten und Rennteilnahmen bereichert und wir freuen uns schon auf viele weitere gemeinsame Aktivitäten im kommenden Jahr.

(SiegerInnen-)Ehrungen 2024

Wie immer wurde der Blick zurück auch genutzt um die Ehrungen für das abgelaufene Jahr durchzuführen und die SiegerInnen der Vereinsmeisterschaften zu ehren.

Stadträtin Anna-Theres Teichgräber nahm die Ehrungen im Auftrag der Sportstadt Mödling vor. Eva Hipfinger wurde für ihre Teilnahme bei der Weltmeistschaft in Glasgow geehrt. Walter Kovarik erhielt ebenfalls eine Ehrung für seine Leistungen.

Sportlerehrung für Eva Hipfinger durch Sportstadträtin Anna-Theres Teichgräber
Ehrung für Walter Kovarik durch Stadträtin Anna-Theres Teichgräber
Vereinsmeister RR 2024: Michi Skoric vor Alex Stegbauer und Walter Langer
Vereinsmeisterin Damen RR 2024: Eva Hipfinger vor Anja Statt und Irmgard Handler
Vereinsmeister Herren 60+ RR 2024: Thomas Binder vor Engelbert Thalmeier
Vereinsmeister MTB 2024: Walter Marchl vor Alex Stegbauer und Michi Skoric
Vereinsmeisterin MTB 2024: Eva Hipfinger

Weiters wurde der Sieger im Marathon-Cup geehrt. In dieser Wertung setzt sich Walter Marchl äußerst knapp vor Daniel Ohr durch.

Sieger Marathon-Cup 2024: Walter Marchl vor Daniel Ohr und Walter Langer

Neuigkeiten im Vorstand und aktualiserte Statuten

Im Zuge der Generalversammlung wurde der neue Vorstand gewählt. Während Walter Langer und Walter Marchl als Obmann bzw. Stellvertreter und Simon Loretz als Schriftführer weiter im Vorstand verbleiben gibt es beim Finanzreferent eine Änderung. Thomas Fabian legte seine Aufgabe nach vieljähriger Tätigkeit im Vorstand zurück. Barbara Höchsmann wurde als seine Nachfolgerin gewählt.

Ebenso wie Thomas Fabian zieht auch Walter Kovarik nach jahr(zehnt)elanger Tätigkeit aus dem Vorstand zurück. Der Verein bedankt sich für den unermüdlichen Einsatz bei den beiden.

Vielen Dank an Thomas und Walter für den jahrelangen Einsatz für den RC Mödling

Darüber hinaus wurde auch den zahlreichen Helfern bei den Rennveranstaltungen gedankt, ohne die eine Austragung nicht möglich gewesen wäre.

PANNONIA-GRAVEL

Am 27.10. haben sich drei wackere Mitglieder unseres Vereins mit „Rennrädern“ ins Gelände gewagt, und zwar nicht gewonnen aber einen unglaublichen Tag verbracht.

Aber der Reihe nach …

Eine wundervolle gut organisierte Veranstaltung mit Ausgangspunkt in Breitenbrunn über das dortige sonst gesperrte Truppenübungsgelände. Danke an jene Menschen, die sich immer wieder hergeben, um so etwas möglich zu machen.

Die Strecke war auf zwei Runden ausgelegt mit einem kleinen Appendix zu Start und Ziel. Somit war es möglich 40 km mit 600 hm und 70 km mit 1100 km zu fahren.

Die Strecke hatte zwar einiges an hm parat und das vor allem am Ende der Runde war aber sonst tatsächlich zu 90% asphaltfrei und wunderschön abwechslungsreich.

Es war alles dabei von Singletrack, über Schotter, bis gepflasterte Panzerstraßen wirklich ein Erlebnis.

Der Rest ist schnell erzählt, denn Gravelrennen sind einfach. Es gibt keine Taktik! Es geht einfach Vollgas los, man will ja in der Einser-reihe eine gute Position, dann geht es Vollgas weiter und die Laktat-Party dauert dann bis ins Ziel.

Ich selbst wollte die 70 km fahren und konnte mich vorerst gut in den Top 15 platzieren.

Zwar sprudelte das Laktat bereits nach 3 km aus meinen Ohren, aber als Straßenfahrer geht man davon aus, dass, das Tempo sich beruhigen wird.

Bei KM 10 war klar hier wird nichts beruhigt und beim Gravel rollt auch nichts, denn auch auf Pflastersteinen rollt das Rad nicht von selbst und am einzigen Aspahltabschnitt gings mit 7-10% bergauf.

Kurze Reflexion bei KM 20, sofern das Gehirn noch funktioniert: Vor mir BMC-Fahrrad, helles Trikot, Oakley Helm, ist das eine Halluzination oder ist, dass der Hoogerland? Beim Wechsel wird klar es ist der Hoogerland! Erneute Reflexion: Wie lange soll das hier vorne gut gehen?

Gut wenn der Mensch zu unvernünftig ist, hilft das Material bei KM 27 oder so. Der rechte Hood rutscht 10 cm hinunter und es gehen nur noch 3 Gänge.

Es entsteht eine Mischung aus SCH… und GOTTSEIDANK ich muss/darf bei dem Wahnsinn nimmer dabei sein.

Gut System-Reset – was mache ich? Aussteigen? Nö, Aufgeben ist keine Option. Also, Bremsanker raus und umsatteln auf die kurze Distanz und mit normalem Tempo ins Ziel.

Unser Radclub konnte somit 3 von 3 Startern auf der kurzen Distanz ins Ziel bekommen und die Plätze 2, 7 und 21 in der AK 45-54 erreichen. In der Allgemeinen Klasse war ein Top 10 drinnen.

Zusammenfassend eine tolle Geschichte mit einigen Learnings im Material.


Allgemeine Klasse:

Altersklasse:

RC Mödling MTB Vereinsmeisterschaften 2024

Improvisation führt zu Teilnehmer-Rekord

Am 5.10.2024 fanden die RC Mödling MTB Vereinmeisterschaften statt. Allerdings nicht wie geplant im Rahmen der Weinbergtrophy – die wetterbedingt kurzfristig abgesagt wurde – sondern auf einer kurzerhand erdachten Anningerstrecke.

Unser Obmann Walter Langer hat spontan eine Strecke geplant und an alle interessierten Radfahrer:Innen des Vereins verschickt. Und obwohl die Wetter- und Streckenbeschaffenheit nicht ganz ideal war fanden sich 10 motivierte StarterInnen vom RC Mödling beim Treffpunkt ein.

Für Gesprächsstoff sorgte zwar zunächst noch die etwas zu technische Streckenbeschreibung und auf dem Weg zur Startlinie wurde auch noch über die wahrscheinlich immer noch bestehenden Sperren der Trails gerätselt.

Bei Kilometer 2,4 abbiegen nach links/Norden … eh alles klar, oder?

Es wurde noch mit auf den Weg gegeben, dass beim Umfahren von gesperrten Trails quasi neutralisiert bergfahren gilt… und los ging’s mit der Meisterschaft.

Rekord-Teilnehmerfeld am Start

Gleich am Start setzten sich Walter M., Alex und Michi vom Feld ab und dahinter bildete sich mit Walter, Simon und Kurt eine Verfolgergruppe. Am Ende des ersten Anstiegs schloss Wolfgang zur Verfolgergruppe auf und Simon fiel zurück (damit beruht die restliche Berichterstattung auf -allerdings durchaus glaubhaften – Erzählungen).

Bei der Husarentempelwende liegen Walter und Alex immer noch gemeinsam in Front und Michi fährt alleine vor der Verfolgergruppe. Weiter hinten im Feld beginnt Daniel mit einer ersten Fleißaufgabe und fährt den ersten Umweg. Auf dem Weg zum Anningerhaus attackiert Walter M. erfolgreich und setzt sich von Alex ab. Damit sind die ersten beiden Positionen besetzt. Wolfgang schließt aus der Verfolgergruppe heraus noch auf und überholt Michi kurzzeitig. Mit einem starken Schlußantritt holt sich Michi dann aber noch dennoch den dritten Platz zurück.

Würdiges Podium: Walter M.(Mitte), Alex (re.) und Michi (li.)

Eva hingegen fährt ein unaufgeregtes Rennen, vermeidetet gesperrte und schlammige Trails und kommt als verdiente Vereinmeisterin noch vor so manchem männlichen Teilnehmer ins Ziel.

Weiter hinten im Feld spielen sich kleinere Dramen ab. Simon steht mit einem Platten neben dem Trail und scheitert daran den Ersatzschlauch aufzupumpen. Daniel fährt noch einen zweiten längeren Extra-Umweg und ist somit komplett abgeschlagen. Walter L. wird von seiner Arbeit eingeholt und fällt so um das verdiente Post-Race-Bier um….

Was bleibt ist …
… die Gewissheit, dass sich die MTB Truppe vom RC Mödling echt sehen lassen kann,
… die Bestätigung, dass ein Rennziel bei der Krausten Linde eine gute Idee ist,
… der Wunsch, dass diese Radsaison doch schon noch etwas viel länger andauern darf,
… und ganz persönlich, die Erkenntnis, dass der Schlauch die Luft doch gehalten hätte, und es nur an der kaputten Pumpe gelegen hat.

Vollständiges Ergebnis:
Platz 1: Walter Marchl
Platz 2: Alexander Stegbauer
Platz 3: Michael Skoric
Platz 4: Wolfgang Maierhofer
Platz 5: Kurt Machaczek
Platz 6: Walter Langer
Platz 1: Eva Hipfinger
Platz 7: Christan Malik
Platz 8: Daniel Ohr
DNF Simon Loretz

Österreichische Meisterschaften und NÖ-Landesmeisterschaften bei Bike the Bugles in Krumbach

Projekt Lanterne Rouge 3: Jetzt aber wirklich!

Am 25.8.2024 fand zum 30. Mal der Bike the Bugles MTB Marathon statt und diesem Mal wurde bei der Gelegenheit gleich auch die Österreichische Staatsmeisterschaft im MTB Marathon ausgetragen. Da ich mir den Marathon schon früh in den Kalender eingetragen hatte, kam irgendwann der Gedanke auf, ich könnte das Projekt Lanterne Rouge doch zu einer Trilogie machen und doch gleich bei der Staatsmeisterschaft, .d.h. auf der langen Distanz starten. Immerhin habe ich die letzten beiden Jahre die Small-Distanz ganz solide im Mittelfeld beendet und was können mir dann schon noch 35 km und 1000 Höhenmeter mehr noch anhaben…

Der RC Mödling war in Summe stark vertreten mit Thomas, Walter L., Daniel und Robert auf der Small-Distanz und Walter M. und Kurt mit mir auf der Classic Distanz (aber da ohne Lizenz halt nur in der allgemeinen Wertung). Als der Tag dann gekommen ist stell ich schon bei der Anreise fest, dass das eine echte Hitzeschlacht wird. Da ich aber seit dem letzten Jahr mein MTB ersetzt habe und jetzt auch off-road auf „Carbon-statt-Kondition“ setzen kann, rechne ich mir insgeheim schon aus, dass die 70 km mit 2300 Höhenmeter unter 5 Stunden zu schaffen sein sollten.

Beim Start ist immerhin kein Gerangel um einen guten Startplatz nötig, da die lizenzierten Fahrer 10 Minuten vor dem allgemeinen Rennen starten. Ich fange im Kopf schon mal an zu rechnen bis wann mich Walter und Kurt einholen werden. Dazu wird mir auch noch bewusst, dass es so gleich deutlich sein wird, ob ich wirklich wieder ein weiteres Kapitel für das Projekt Lanterne Rouge schreiben kann, d.h. ob ich wieder letzter werde. Keine zwei, drei Minuten später ist mir sehr bewusst, dass es ziemlich sicher so sein wird: Der zweiletzte entschwindet langsam vor mir und ich bin bereits im ersten Anstieg schon so weit hinten, dass ich noch vor dem Ende des ersten Anstiegs den zweitletzten nicht einmal mehr im Blick habe. Um das ganze noch ärger zu machen, holen mich die ersten lizenzierten Damen, welche 5 Minuten hinter mir gestartet sind, auch schon am Ende des ersten Anstiegs ein. Ich hoffe ein wenig, dass ich bei Abfahrt vielleicht zumindest so viel gut machen kann, dass ich mit ein paar der Damen mitfahren kann, aber irgendwie fühlt sich das Rad nicht so richtig an…. und ich merke dass ich deutlich zu wenig Luft in meinem Hinterreifen habe.

(c) Martin Brandstetter – NÖN

Okay, ich bin eh schon abgeschlagen letzter, also rolle ich mal vorsichtiger weiter um zu sehen, ob die Luft zumindest noch bis zur ersten Verpflegungstation hält…. Tut sie irgendwie doch, aber leider ist halt davor noch die Tiefenbach-Arena mit den technisch anspruchsvollsten Stellen. Wie auf rohen Eiern rolle ich über die Wurzeln und schaffe es bis in die Verpflegungsstation… Walter hat mich da schon zwei Mal überholt (warum fährt der auch so extra-Schleifen, dass er mich zweimal überholen muss???) Und Kurt sehe ich auch schon in die Verpflegungsstation fahren bis ich meinen Hinterreifen wieder ordentlich aufgepumpt und meine Trinkflaschen gefüllt habe…

Immerhin ist der Plan jetzt eindeutig, irgendwie schauen, dass ich ins Ziel komme. Zweitletzter zu werden ist jetzt wohl schon vollkommen illusorisch. Das frische Wasser und endlich wieder genug Luft im Hinterreifen bringen immerhin insofern was, dass ich die nächsten paar Kilometer halbwegs gut vorwärts komme. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr so alleine auf der Strecke, da mich viele von den 10, bzw. 20 Minuten hinter mir gestarteten Radfahrern überholen. Doch dann kommt die Streckenteilung und ich bin wieder sehr alleine… Scheinbar hat mich das gesamte Starterfeld das 10 Minuten hinter mir gestartet ist schon überholt… ich fange im Kopf schon mal an zu rechnen ob ich denn die Karenzzeit von 6,5 Stunden schaffe. Dann sehe ich bei einer weiteren Verpflegungsstation endlich wieder mal einen anderen Radfahrer vor mir. Und tatsächlich schaffe ich es ihn wieder einzuholen und vor ihm zu bleiben. Mein Ziel von 5 Stunden schaffe ich bei weiterm nicht, aber mit ca. 5:30 h bin ich doch noch mit etwas Sicherheitsabstand zur Karenzzeit im Ziel.

Gut gekocht mach ich mich auf die Suche nach den anderen RC Mödlinger. Walter (2x), Thomas und Daniel sitzen natürlich beim wohlverdienten Bier und schließe mich gleich an. Während ich langsam wieder auskühle und beginne meine Leistung einzuordnen geschehen seltsame Dinge. i) in völliger geistiger Umnachtung update ich versehentlich meinen Radcomputer und lösche damit meine Aufzeichnung bevor ich sie irgendwo hochladen konnte, ii) Kurt kommt erst fast 10 Minuten nach mir ins Ziel… ich war also kaum langsamer als er und iii) Herbert Ribarich kommt zu uns an den Tisch und fragt ob ich gerade ins Ziel gekommen sei, denn damit bin ich zweiter der Niederösterreichischen Landesmeisterschaft…

Zum Glück sind beim RC Mödling lauter sensationell nette Menschen und so bleiben alle bis zur Siegerehrung und stoßen mit mir auf den unerwarteten Podestplatz an. (Als Mitfahrer hatte ich ja schon 2 Stunden lang ein schlechtes Gewissen, weil die anderen solange im Ziel auf mich warten mussten…)

5:30 h schwitzen, da braucht es eine Medaille um davon abzulenken, wie fertig ich ausschaue

Damit ist das Projekt „Lanterne Rouge“ im ein Kapitel reicher. Dieses Mal bin ich wirklich mit Abstand Letzter aller Lizenzfahrer geworden…. aber ich habe zum dritten Mal in diesem Jahr eine österreichische Staatsmeisterschaft beendet. Und dieses Mal ohne Überrundung und deutlich innerhalb der Karenzzeit.

Mal sehen zu welchen Rennteilnahmen mich meine Lizenz noch inspiriert. Vielleicht findet sich ja noch irgendwo ein Staatsmeisterschaftsteilnehmer der hinter mir ins Ziel kommt… you never know…

RCM @ 12h Jihlava MTB Rennen (Simon)

Erfolgreicher Ausflug nach Tschechien

Ich hatte also doch nicht ganz so unrecht, absurd lange mit dem Mountainbike im Kreis zu radeln liegt mir scheinbar doch ein wenig. Zwei Jahre nach einem sehr unglücklichen Verlauf des 24h MTB Rennens in Jihlava lief dieses Jahr so ziemlich alles wie am Schnürchen für uns.

Da ich in meinem derzeitigen Trainingszustand (oder Alter?) irgendwie keine 24h solo zustande bringe habe ich über längere Zeit bei diversen Bachstub’n Aufenthalten nach Verstärkung für ein 24h Rennen gesucht, und diese – wenig überraschend – mit Walter gefunden. Als es dann an die konkrete Planung ging, waren die Eckpunkte eigentlich schnell klar. 2 Mann fahren je 12h MTB in Tschechien und dann trinken wir ein wohlverdientes tschechisches Bier. Bei nochmaligem Überlegen, erschien mir die Idee, die 12h gleichzeitig zu fahren, und dann um ca. Mitternacht ein Bier zu trinken, irgendwie schlauer als 24h im Team zu fahren und dann zu Mittag beim Bier einzuschlafen… Strategisch ideal habe ich Walter über diesen Plan einen Tag vor dem Ende des Frühbucherzeitraums unterrichtet und 10 Min später waren wir beide angemeldet…

Am Tag vor dem Rennen reisen wir zunächst ganz entspannt an, und wollen im Hotel einchecken. Dabei gibt es etwas Verwirrung, da scheinbar unsere zwei Zimmer zu einem zusammengelegt wurden… kein Problem ich werde umgehendst auf ein Appartment umgebucht.

Standesgemäß untergebracht – Teil 1

Nachdem wir hier schon so sehr nett in Jihlava empfangen wurden, haben wir uns auf den Weg zum Fahrerlager gemacht wo die standesgemäßes (?!) Begrüßung gleich weiterging. Dem Obstler (siehe dazu auch Walters Bericht) konnten wir noch widerstehen, schließlich war da ja noch die wichtige Aufgabe, das neue RCM-Rennzelt einzuweihen. Nachdem wir uns auch noch die Startnummer geholt und montiert hatten, gab es dann das wohlverdiente Bier zum Abendessen…

Standesgemäß untergebracht – Teil 2 – Vor dem Start

Nach einem hervorragendem Frühstück ging es am nächsten Morgen bei besten Wetterverhältnissen an den Start (wir bekamen eine Sonder-Fahrerbesprechung in 5 Minuten – alte Rennpferde brauchen scheinbar keine 40 Minuten Ansprache – oder Tschechisch ist einfach eine viel kompliziertere Sprache als Englisch).

Ich bin an sich schon vor dem Start zufrieden mit unserem Road-Trip nach Jihlava, weil das Hotel, das Bier zum Abendessen, die Stimmung beim Rennen einfach nett sind… Da wird es doch höchste Zeit wieder mal eine steile Zielvorgabe rauszuschießen. 200 km gehen sich locker aus … Platzierungstechnisch tun wir uns etwas schwer mit der Zielvorgabe, da aber scheinbar nur 12 Teilnehmer im 12h Rennen gemeldet sind, sollte sich doch wohl ein Top 10 Resultat ausgehen.

Überschaubares Starterfeld

Um 11 Uhr dann der zeremonielle Start auf dem Startplatz und es geht – durchaus rasant – neutralisiert bis ins Fahrerlager. Ich komme da schon ins Schwitzen um bei Walter dranzubleiben und versuche erst gar nicht mit ihm in der ersten Steigung nachzufahren.

Offizieller Rennstart … Ich sehe Walter am Horizont entschwinden

Ich versuche wirklich nicht zu schnell loszufahren, aber die Steigungen jagen meinen Puls doch gleich wieder Richtung 180. Dennoch lichten sich die Reihen rund um sich sehr schnell und nach ca. einer Runde bin ich schon ziemlich alleine unterwegs. Ich versuche in einen Rhythmus zu kommen und bleibe ca. jede 2 oder 3 Runde stehen um die Trinkflasche aufzufüllen, und was kleines zu essen. Nach ein paar Runden frage ich mich, wann Walter mich denn überrunden wird. Aber irgendwie geht es sich zunächst mal aus, dass ich die langsameren 24h Solo-Fahrer überrunde. Nach ca. 10 Runden ist es dann so weit und Walter überrundet mich das erste Mal.

Zwei Dinge werden zunehmend klar, die 200 km-Ansage war dann doch wohl etwas steil, da sich nach ein paar Runden die kurzen steilen Anstiege doch in meinen Beinen bemerkbar machen. Andererseits, halten sich die Überrundunen von den anderen 12h Teilnehmern doch angenehm in Grenzen, so ganz weit hinten liege ich vielleicht gar nicht. Und irgendwie glaube ich, Walter könnte doch irgendwie ums Podium mitmischen. „Glauben“ heisst allerdings auch „nicht wissen“ und ganz ehrlich, ich habe keine Plan wie wir im Rennen liegen.

Irgendwann machen sich die Anstiege durchaus in den Beinen bemerkbar

Plötzlich ziehen dicke Wolken auf und das perfekte Radfahrwetter wird von einem Regenschauer unterbrochen. Ich bin zunächst noch nicht zu unglücklich über die Abkühlung, nach einer Runde im Regen denke ich mir dann allerdings doch, dass es sinnvoll wäre die Regenjacke anzuziehen um nicht auszukühlen. Kaum habe ich die Regenjacke an, hört es auf zu regnen und überhitze gleich beim nächsten Anstieg… also, nächste Runde, Regenjacke wieder aus und mir ist gleich sofort kalt…. aber nur bis zum nächsten Anstieg. Mittlerweile hat mich Walter zum zweiten Mal überrundet und ich sehe mein 200 km Ziel in weite Ferne rücken.

Dafür sind diese Streifen auf der Stiege doch da…

Gleichzeitig ist es auch so, dass die Zeit doch schon etwas vorangeschritten ist, und ich mich mit dem Bier nach dem Rennen schon motivieren kann. Der Regen hat die Strecke etwas rutschig gemacht, aber es trocknet langsam wieder auf. Kurz vor 9 treffe ich Walter beim Zelt und wir montieren beide unsere Lichter. Irgendwie beruhigend, dass auch Walter schon mal zugibt, dass er ganz schön „gepeckt“ ist. Trotzdem zieht er unaufhaltsam von mir davon und ich fange an zu rechnen, wieviele Runden sich für mich noch ausgehen. Ich stelle fest, dass es sich knapp für 23 Runden ausgehen könnte, aber meine Beine und meine Psyche teilen mir recht deutlich mit, dass ich die 22 Runde so anlegen soll, dass sich keine 23te mehr ausgeht. Gesagt getan, ich bummle 5 Minuten in der Wechselzone herum und rolle gleichmässig um den Kurs und komme um kurz nach 23:00 Uhr über die Ziellinie.

Meiner Kopfrechung nach habe ich ca. eine halbe Runde „Vorsprung“ auf Walter, als plane ich gleich voraus und gehe zu unserem Zelt um mir was anzuziehen und Geld für ein Bier zu holen. Auf dem Weg zurück zum Start und Ziel checke ich das erste Mal den Stand unseres Rennens. … und bin ganz ehrlich erstaunt. Walter ist uneinholbar in Führung und ich bin Dritter. Das kann ich dann gleich auch Walter so mitteilen, denn er kommt gerade in dem Moment ins Ziel.

Das Bier danach stellt sich als wohlverdient aber deutlich zu kalt heraus. Mir ist selbst mit Jeans und Winterwäsche schon kalt, Walter ist noch verschwitzt und nicht umgezogen… das ist selbst für den härtesten unter uns zu viel.

Ein KALTES Bier nach dem Rennen …

Wir beschließen sehr schnell ins Hotel zurückzugehen. Die 50 Höhenmeter bis zum Hotel wärmen uns wieder so weit auf, dass wir noch den Plan schmieden nach einer schnellen Dusche etwas zu Essen und ein Bier zu suchen. Dies ist nur von teilweisem Erfolg gekrönt, doch die mitternächtliche Nahrungszufuhr ist auch irgendwie gut zum herunterkommen.

Am nächsten Tag, optimieren wir die Frühstückzeit und sind rechtzeitig bei der Siegerehrung. Immer noch eher surreal für mich, überhaupt bei einer Siegerehrung zu sein, kommen die Veranstalter auch noch auf die Idee die Bundeshymne für Walter zu spielen.

Walter war ein viel gefragter Interviewpartner

Spätestens jetzt ist es eindeutig. Dieser Road-Trip nach Jihlava zum 12h Rennen hat sich mehr ausgezahlt. Wir kommen mit einem Doppelpodium und jeder Menge an guten Stories zurück. Das hat jedenfalls Wiederholungspotential … hoffentlich mit noch mehr RCM Beteiligung. Auch wenn das meine Podiumschancen wieder minimiert… (ist nicht weiter tragisch, ich hatte ohnehin nie damit gerechnet, dass ich bevor ich fast alleine in den Ü80 Klassen starte am Podium stehe )

Vereinsmeisterschaft 2024

Heute, 23.06.2024 fand wieder die Vereinsmeisterschaft des RC Mödling auf dem traditionellen Rundkurs in Dornbach statt. Trotz einzelnen kurzfristigen krankheitsbedinten Ausfällen gingen wieder 19 Radfahrerinnen und Radfahrer bei leicht windigen aber sonst besten äußeren Bedingungen an den Start.

Mit einem kompakten Fahrerfeld ging es zum ersten Mal in Richtung Wöglerin, wo sich zunächst eine 7-köpfige Spitzengruppe absetzte. Daniel Ohr kämpfte sich mit einem Kraftakt in der Abfahrt bis nach Sittendorf ebenfalls wieder zurück in die Spitzengruppe. Somit ging es zu acht in die zweiter Runde. Kurz vor dem zweiten Anstieg zur Wöglerin setzten sich Michi Skoric und Alex Stegbauer etwas von der restlichen Spitzengruppe ab, welche durch die Tempoverschärfung auch noch etwas ausgedünnt wurde. Dennoch kämpfte sie sich noch einmal an das Führungsduo heran. Beim erneuten Angriff setzen sich Michi Skoric und Alex Stegbauer jedoch endgültig ab und fuhren zu zweit in den Schlußanstieg zu Dornbacher Höhe. Michi Skoric hatte beim Zielsprint den längeren Atem und konnte somit seinen Titel verteidigen. Hinter Alexander Stegbauer setzte sich Obmann Walter Langer aus der Verfolgergruppe heraus durch und eroberte den dritten Platz.

Die Herren über 60 und Damen mussten nur zwei Runden über den Rundkurs. Bei den Damen verteidigte Eva Hipfinger ihren Titel trotz starker Konkurrenz durch Anja Statt. Irmgard Frauenberger Hander komplementierte das Podium. Bei den Herren über 60 setzte sich Thomas Binder bei seinem ersten Antreten in dieser Alterklasse gegen den bisherigen Seriensieger Engelbert Thalmeier durch.

Gratulation an alle TeilnehmerInnen und vielen Dank an Leo Huber, Christian Greicha und Walter Marchl für die Unterstützung an der Strecke.

Vollständiges Ergebnis:

Herren allgemeine Klasse
(48 km, 680 hm)

PlatzierungNameZeit
1.Michael Skoric1:25:50
2.Alexander Stegbauer1:26:00
3.Walter Langer1:26:29
4.Kurt Machaczek1:26:37
5.Knut Okresek1:26:45
6.Daniel Ohr1:27:05
7.Wolfgang Jani1:27:49
8.Herbert Buchgraber1:33:16
9.Simon Loretz1:33:30
10.Christian Malik1:41:20
11.Mevlüt Kücükyasar1:41:25
12.Thomas Fabian1:44:45
13.Alfred Hoch1:46:30

Damen
(32 km, 450 hm)

PlatzNameZeit
1.Eva Hipfinger1:02:00
2.Anja Statt 1:02:45
3.Irmgard Handler-Frauenberger1:23:13

Herren über 60
(32 km, 450 hm)

PlatzNameZeit
1.Thomas Binder1:00:50
2.Engelbert Thalmaier1:03:13
Gerold FrauenbergerDNF

Thomas Binder doppelt am Podium bei NÖ-Landesmeisterschaften

Jeweils der 3. Platz beim EZF und beim Kriterium

Nachdem Thomas Binder dieses Jahr in der Masters 4 startberechtigt ist, war die Mission Titelverteidigung dieses Jahr auf Grund eines deutlich größeren Starterfeldes sehr schwer.

Bei den NÖ-Landesmeisterschaften beim Kriterium in Trumau fuhr Thomas ein aktives Rennen, musste sich aber im Schlußsprint mit Rang 3 begnügen. Ein paar Wochen später gelang ihm die Revanche waren die Hundertstelsekunden allerdings dann auf seiner Seite und er konnte sich auch beim Einzelzeifahren in Haag Rang 3 sichern.
Gratulation an der doppelten Medaillengewinner!